Das erste Mal als Escort: Escortdate im Ritz

Dieses Bild zeigt ein leicht bekleidetes Pärchen und dient als Titelbild für das Blogthema „Mein erstes Escortdate in Berlin“.

Das erste Mal – etwas Fiktives, etwas Reales?

Wer bin ich? Ich fühle mich entblößt, als ich ins Taxi steige, das mich zu einem Luxushotel bringt. Weiß der Fahrer, wohin es geht und was ich vorhabe? Sein Blick scheint mich zu durchdringen. Oder ist es nur meine Vorstellung, gepaart mit meiner Aura? Etwas Geheimnisvolles und Verborgenes liegt in der Luft. Zumindest überkommt mich das Gefühl, dass mein Ziel und das, was ich gleich tun werde, mir auf der Stirn geschrieben steht.

Gilt der übergebene Geldschein als Freifahrtschein für die Erkundung aller meiner Rundungen? Bin ich berechtigt, nein zu sagen? Gibt es einen Stopp, ein Entkommen oder zerfrisst mich die ewige Reue? Kreisende Gedanken – ich schnappe nach Luft.

Es ist der erste besondere Moment und er mein erster Kunde – mein erstes Date als Escort.

Nervosität und Neugier beim ersten Mal als Escort

Ich bin unendlich nervös und ziehe an meinem kurzen Rock, damit dieser die Strümpfe bedeckt, die nun fast zum Vorschein kommen. Ich kenne weder seinen Kleidungswunsch, noch seine Vorlieben. Lediglich den Namen, sein Alter und den Treffpunkt: die Lobby des Ritz-Carlton in Berlin.

Viel zu eifrig wage ich den Sprung mit meinem ersten Erlebnis. Ich habe keine Unterstützung von einer richtigen Escortagentur, auch niemanden, dem ich mich zu diesem Zeitpunkt anvertrauen kann. Ich bin kurz vor meinem Ziel, der Concierge öffnet die Taxitür. Raus – und bloß nicht auffallen. Dabei habe ich weder einen Koffer noch eine größere Handtasche. „Oh Maya, tief durchatmen, alles wird gut!“

Mein Gang zum ersten Escortdate kommt mir schwer vor, als seien meine Beine aus Blei. Schnell einen haschenden Blick nach rechts, dann nach links. Wie erkenne ich ihn? Gibt es nicht eigentlich ein Erkennungszeichen? Von links kommt ein markanter Herr auf mich zu – Security? Verdammt, was sage ich bloß? Meeting? Wohne ich etwa hier, aber in welchem Zimmer und in welcher Etage? Er mustert mich – „Maya?!“

Da war er, in einem dunkelblauen Smoking, schlanke, große Statur: mein erster Kunde als Escort. „Komm mit!“, sagt er und geht natürlich vor. Es geht in Richtung Fahrstuhl und er sieht verdammt noch mal so aus wie einer der Bösewichte aus James Bond. Weiß er etwa, dass in meinem Ausweis eine 007 als Ländervorwahl steht? 😉

Blöde Gedanken, Unsinn und viel Aufregung!

Im grellen Fahrstuhllicht traue ich mich kaum in seine eisblauen Augen zu sehen, er ist sehr attraktiv, aber auch extrem kühl. Ich folge ihm den Flur entlang zu seinem Hotelzimmer – ein magischer Moment, reine Achterbahn. Mir wird fast schwindelig. Das Zimmer befindet sich nämlich auf einer der höchsten Etagen. Das Funkeln der Hauptstadt ist hinter den Fensterscheiben zu sehen, das Bett zweigeteilt – genauso kühl und zurückhaltend wie mein James Bond Bösewicht.

Therapiestunde auf dem Bett

Er bittet mich aufs Bett. Ich setze mich recht vorsichtig, beinahe schüchtern auf die Kante und warte, bis der Korken der Champagnerflasche gekonnt aus seiner Hand auf den Tisch gleitet. Ob ich ein Glas möchte? Ja, ich will! Und den Umschlag gibt er mir zusammen mit dem Glas – ein prickelndes Gefühl.

Damit beginnt unsere Zeit. Wie soll ich anfangen? Die getrennten Betten geben nicht den gewünschten wohlig-romantischen Effekt. Ich rücke näher zu seinen Beinen. Er sitzt mir gegenüber, kühl und distanziert. Nun erzählt er mir im Schnelllauf seine Geschichte: verbotene Liebe zu einem Escort – abgehauen, verlassen, verletzte Gefühle, viele Emotionen. Aha, ich bin also die bezahlte Therapiestunde, denke ich und muss über diesen Gedanken schmunzeln. Ob eine Therapeutin so viel Stundenlohn bekommt und dabei Champagner trinken darf? Ich höre zu, nicke.

Ich bin für ihn ein Experiment, sagt er. Ahnt er wohl, dass er auch meines ist – mein erstes Escortdate ever? Er möchte ausprobieren, ob er sich erneuert auf ein Escortdate einlassen kann. Er sei vermutlich noch zu verletzt, es sei immerhin erst gestern passiert.

So entscheidet mein James Bond Bösewicht sich also für 1,5 Stunden emotionale Nähe: kein Sex, kein Knutschen, nicht mal Händchenhalten. Es macht mich regelrecht wahnsinnig, muss ich mir eingestehen. Ich werde immer verrückter nach ihm und dem Gedanken wie er wohl im Bett ist.

Wir verabschieden uns, er in sein Taxi, ich in meines – verrücktes erstes Escortdate, denke ich mir! Nun bin ich noch neugieriger, und hungrig auf mehr. Danke geheimnisvoller Agent, du hast in mir das Feuer entfacht! Nächstes Mal lasse ich meinen Durst in einem privaten Apartment durch einen gekonnten Verwöhner löschen.

Bald mehr!

Maya

 

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