
Polyamorie bedeutet, mehrere sexuelle Beziehungen gleichzeitig zu führen, wobei alle Beteiligten von den Beziehungen wissen und damit einverstanden sind. Die Vorstellung, eine offene Beziehung zu führen, reizt viele – zumal sich Polyamorie in sehr unterschiedlichen Formen leben lässt. Egal, ob du einfach nur neugierig bist oder schon länger mit dem Gedanken spielst, deine Beziehung zu erweitern: Mit Ehrlichkeit, Offenheit und guter Kommunikation kannst du mehrere Partnerschaften gleichzeitig führen, ohne Streit und Chaos zu riskieren.
Viele meinen, Polyamorie sei nur ein Deckmantel fürs Fremdgehen und polyamore Menschen seien ständig auf der Suche nach Sex. Tatsächlich geht es jedoch um viel mehr als sexuelle Freiheit: Es geht um offene Kommunikation, Ehrlichkeit und Respekt für die Gefühle aller Beteiligten.
In Beziehungen mit mehr als zwei Partnern kann Eifersucht auftreten. Doch durch die stärkere Reflexion eigener Bedürfnisse und den intensiven Austausch mit den Partnern bietet Polyamorie die Chance, über Emotionen wie Eifersucht hinauszuwachsen und sich selbst besser zu verstehen. Für den Erfolg polyamorer Beziehungen sind klare Kommunikation, gegenseitige Absprachen und ein respektvoller Umgang mit den Gefühlen der anderen von zentraler Bedeutung. Das Festlegen gemeinsamer „Spielregeln“ hilft, Probleme wie Eifersucht zu vermeiden.
Formen von Polyamorie
Polyamorie ist vielseitig – sie kann in offenen oder geschlossenen Beziehungen gelebt werden. Zu den gängigen Modellen zählen:
- V-Beziehung,
- Triade,
- offene Poly-Beziehung,
- geschlossene Poly-Beziehung,
- hierarchische Polyamorie (mit primärem und sekundärem Partner) sowie
- diverse egalitäre Modelle.
In der sogenannten V-Beziehung hat eine Person mit zwei Partnern gleichzeitig eine Liebesbeziehung. Diese beiden Partner sind jedoch nicht romantisch oder sexuell miteinander verbunden. Hierbei stellt das Zeitmanagement eine Herausforderung dar, damit sich niemand benachteiligt fühlt. So können sehr individuelle Beziehungen entstehen. Bei der Triade leben drei Menschen in einer Beziehung, die sich entweder wechselseitig lieben oder zumindest jede Person in einer Form romantisch oder sexuell mit den anderen verbunden ist. Offene Poly-Beziehungen hingegen erlauben Liebe und Sexualität außerhalb der Hauptbeziehung, wobei alle Beteiligten informiert sind. Hierbei bestehen meist ein oder zwei Hauptbeziehungen, während die PartnerInnen jede Freiheit für anderweitige sexuelle Kontakte haben. In geschlossenen Poly-Beziehungen bilden die PartnerInnen eine exklusive Gruppe, etwa eine Vierer-Konstellation, die keine weiteren Akteure zulässt. Die hierarchische Polyamorie ist eine Beziehungsstruktur mit primärem und sekundärem Partner. Dabei sind die Primär-PartnerInnen häufig auch die (offiziellen) LebensgefährtInnen, während weitere Beziehungen mit SekundärpartnerInnen entsprechend weniger Priorität haben. Polyamorie als egalitäres Beziehungsmodell strebt die bestmögliche Gleichberechtigung aller Akteure an. Idealerweise soll bei dieser Form also niemand priorisiert – oder andersherum – benachteiligt werden. Die PartnerInnen führen ihre Beziehungen auf Augenhöhe und behandeln jede Beziehung gleichwertig.
Polyamorie erfordert Kommunikation, Vertrauen und Einfühlungsvermögen
Jede polyamore Konstellation benötigt Kommunikation, Vertrauen und Empathie. Ein „richtig“ oder „falsch“ gibt es letztlich nicht. Das Wichtigste ist, dass sich alle respektieren und wohlfühlen. Auf diese Weise kann Polyamorie für dein Liebesleben zu einer echten Bereicherung werden.
Wie der richtige Service helfen kann (-,
Für Paare, die vielleicht einfach mal Bock auf einen Dreier in der Beziehung haben, eignet sich eine „professionelle Begleitung“ ideal, um eine (kontrollierte) Öffnung ihrer Beziehung mal auszuprobieren. Der Vorteil: Mit einer gemeinsam geplanten Verabredung sind keinerlei emotionale Altlasten verbunden. Die Feel Girls und Boys unterstützen euch als 100 % diskrete und vertrauensvolle BegleiterInnen gern beim Sammeln erster „polyamorer Erfahrungen“. Auf ins Beziehungs-Neuland!